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Schadensersatz verständlich erklärt

Ersatzpersonal zur Begrenzung eines Gewinnausfalls

Zusätzlich eingesetztes Personal kann einen drohenden Betriebs- oder Gewinnausfall begrenzen. Für die Schadensberechnung ist zu prüfen, welche Mehrkosten erforderlich waren und welcher Verlust dadurch vermieden wurde. Eine vollständige Ersatzkostenforderung neben ungekürztem Totalausfall ist häufig erklärungsbedürftig.

Zusätzlicher Aufwand oder ohnehin geplante Besetzung?

Vergleichen Sie den Personalplan vor dem Ereignis mit dem tatsächlichen Einsatz. Nur dadurch wird sichtbar, welche Kosten neu entstanden sind. Bereits vereinbarte reguläre Löhne sind von kurzfristigen Vertretungs- oder Überstundenzuschlägen zu trennen.

Eignung und Verfügbarkeit

Eine billigere Arbeitskraft hilft nicht, wenn ihr erforderliche Qualifikation oder kurzfristige Verfügbarkeit fehlen. Dokumentieren Sie Anfragen, Angebote und Auswahlgründe. Bei besonders hohen Kosten sollte die Gegenseite möglichst früh über die drohende Belastung informiert werden.

Verbleibenden Ausfall berechnen

Kann die Ersatzkraft nur einen Teil der Aufgaben übernehmen, können zusätzliche Kosten und ein verbleibender Gewinnverlust nebeneinander bestehen. Erläutern Sie dann, welche Leistung erbracht und welche weiterhin verhindert wurde. Rechnungen, Arbeitsnachweise und Auftragsdaten sollten sich auf denselben Zeitraum beziehen. So lässt sich der wirtschaftliche Nutzen der Ersatzmaßnahme nachvollziehen.

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