Schadensersatz verständlich erklärt
Schäden mit Fotos sinnvoll dokumentieren
Fotos sind häufig ein wichtiger Baustein der Beweissicherung. Ihre Aussagekraft hängt davon ab, ob sie den Schaden, dessen Umgebung und den zeitlichen Zusammenhang nachvollziehbar zeigen. Ein einzelnes stark vergrößertes Detail kann ohne Einordnung wenig erklären.
Übersicht und Einzelheiten verbinden
Fotografieren Sie zunächst die gesamte Situation, danach die betroffene Stelle und schließlich erkennbare Details. Maßstab, Perspektive und Beleuchtung sollten eine sachliche Beurteilung ermöglichen. Halten Sie fest, wann und von wem die Aufnahmen erstellt wurden.
Originaldateien erhalten
Bewahren Sie die ursprünglichen Dateien auf und arbeiten Sie für Markierungen mit Kopien. Nachträgliche Bearbeitungen oder Zuschnitte können Rückfragen auslösen. Eine ergänzende Skizze sollte ausdrücklich als solche bezeichnet werden und nicht den Eindruck einer unveränderten Aufnahme erwecken.
Was Fotos nicht ersetzen
Die Aufnahme eines nassen Bodens erklärt noch nicht, wie lange er nass war oder wer davon wusste. Ergänzen Sie deshalb eine kurze Ereignisnotiz und mögliche Zeugen. Bei körperlichen Verletzungen können Fotos den Verlauf dokumentieren, ersetzen aber keine medizinischen Befunde. Achten Sie bei Aufnahmen Dritter auf deren Rechte und beschränken Sie die Weitergabe auf den erforderlichen Zweck. Für technische Ursachen kann zusätzlich ein sachverständiger Befund notwendig bleiben.