Schadensersatz verständlich erklärt
Saisonabhängigkeit bei der Gewinnprognose
Bei einem saisonalen Betrieb kann ein Jahresdurchschnitt den Schaden erheblich verzerren. Der Ausfall einer Ferienwoche, eines Weihnachtsgeschäfts oder einer Messeperiode lässt sich nicht ohne Weiteres mit einem gewöhnlichen Monat vergleichen. Entscheidend ist die konkrete betroffene Saison.
Geeignete Vergleichszeiträume wählen
Zahlen aus entsprechenden Vorjahreswochen können hilfreicher sein als die unmittelbar vorangegangenen Wochen. Feiertage, Wochentage, Wetter und besondere Veranstaltungen können zusätzliche Unterschiede erklären. Ein einziges außergewöhnlich starkes Vergleichsjahr sollte nicht isoliert verwendet werden.
Buchungsstand einbeziehen
Reservierungen, Vorbestellungen und bereits bestätigte Aufträge zeigen, welche Nachfrage konkret vorhanden war. Stornierungen und Umbuchungen sollten zeitnah gesichert werden. Bleibt ein Teil des Geschäfts erhalten, muss dies in der Rechnung sichtbar sein.
Kostenstruktur ebenfalls anpassen
In der Hochsaison können andere Personal-, Waren- oder Fremdleistungskosten anfallen als im restlichen Jahr. Eine höhere Erlösprognose mit unverändert niedrigen Nebensaisonkosten wäre erklärungsbedürftig. Stellen Sie deshalb Saisonumsatz und dazugehörige Kosten gemeinsam dar. Die Berechnung sollte auch erkennen lassen, welche Annahmen sicher belegt und welche lediglich geschätzt sind.