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Schadensersatz verständlich erklärt

Fortlaufende Fixkosten bei einem Betriebsausfall

Miete, Grundgebühren und Teile der Personalkosten laufen bei einer Betriebsunterbrechung häufig weiter. Daraus folgt nicht automatisch, dass sie zusätzlich zu jedem berechneten Gewinnausfall nochmals vollständig verlangt werden können. Entscheidend ist das verwendete Vergleichsmodell.

Doppelzählungen vermeiden

Wird der Schaden als entgangener Erlös abzüglich ersparter variabler Kosten berechnet, kann der zur Deckung weiterlaufender Fixkosten fehlende Beitrag bereits enthalten sein. Eine zusätzliche Forderung derselben Fixkosten würde dann den wirtschaftlichen Nachteil überzeichnen.

Wirkliche Mehrkosten unterscheiden

Zusätzliche Ausgaben, etwa für eine kurzfristig angemietete Ausweichfläche, sind von ohnehin anfallenden Kosten zu trennen. Auch hier muss geprüft werden, ob sie erforderlich waren und andere Schäden vermieden haben. Nicht jede zusätzliche Ausgabe steht automatisch neben einem vollständigen Gewinnausfall.

Praktische Aufstellung

Gliedern Sie die Kosten in unverändert weiterlaufend, tatsächlich erspart und neu verursacht. Ordnen Sie jede Position dem betroffenen Zeitraum zu. So lässt sich erklären, warum ein bestimmter Betrag in der Rechnung auftaucht. Eine rein buchhalterische Bezeichnung als Fixkosten beantwortet die rechtliche Frage noch nicht. Hilfreich ist eine verständliche Darstellung, wie sich das Betriebsergebnis mit und ohne Schadensereignis entwickelt hätte.

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