Schadensersatz verständlich erklärt
Kostenrisiko einer Schadensersatzklage einschätzen
Vor einer Klage sollten Erfolgsaussichten und Kosten gemeinsam betrachtet werden. Auch eine inhaltlich nachvollziehbare Forderung kann mit Beweisrisiken verbunden sein. Zu den möglichen Kosten gehören neben Gericht und Anwälten gegebenenfalls Sachverständige, Zeugen und weitere notwendige Auslagen.
Streitwert und Ausgang des Verfahrens
Der Streitwert beeinflusst viele gesetzliche Gebühren. Wer nur teilweise gewinnt, muss außerdem mit einer Kostenverteilung rechnen. Deshalb ist nicht allein die geforderte Höchstsumme wichtig, sondern der realistisch durchsetzbare Teil und die Qualität der Nachweise.
Gutachten können wesentlich sein
Bei medizinischen, technischen oder wirtschaftlichen Fragen können Vorschüsse für Sachverständige erforderlich werden. Eine einfache Gebührenübersicht ohne solche Auslagen bildet das Gesamtrisiko dann nicht vollständig ab. Lassen Sie sich erläutern, welche Beweisfragen voraussichtlich entscheidend sind.
Finanzierungsmöglichkeiten prüfen
Rechtsschutzversicherung, Prozesskostenhilfe und eine eigene Finanzierung haben unterschiedliche Voraussetzungen und Grenzen. Prozesskostenhilfe beseitigt nicht jedes Kostenrisiko, insbesondere nicht automatisch dasjenige gegnerischer Kosten. Auch die Zahlungsfähigkeit des Anspruchsgegners gehört zur wirtschaftlichen Bewertung. Ein gewonnenes Urteil ist nur dann praktisch nützlich, wenn sich daraus auch etwas realisieren lässt. Vergleichen Sie deshalb Klage, weitere Aufklärung und eine mögliche Einigung anhand derselben nachvollziehbaren Ausgangsdaten.